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In den vergangenen Monaten überlegten mein Mann und ich mehrfach, ob wir angesichts der wirtschaftlichen Lage nicht doch nach Deutschland ziehen sollten. Ganz gleich ob wir mit Freunden und Verwandten in München über Benzinpreise, Versicherungsbeiträge, Lebensmittel oder Wohnkosten sprachen, schnitt Sardinien generell einfach schlechter ab. Nahmen wir noch die weniger gute Krankenversorgung in Italien, sowie die häufig fehlenden öffentlichen Kinderkrippen- und Kindergartenplätze, konnten wir eigentlich nur immer wieder zu einem Schluss kommen: ein Umzug nach Deutschland wäre ratsam! Mit diesem Hintergedanken fuhren wir dann erschöpft in den wohlverdienten, hart erkämpften Sommerurlaub, zunächst nach Bayern und dann nach Frankreich. Wie sehr vermissten wir in diesen 3 Wochen doch unser geliebtes, sonniges Sardinien, die vielen Freunde, die lauten Abende in gnadenlos durcheinander redender Gesellschaft, unsere Wochenenden am Strand und nicht zuletzt die gute, alte, köstliche sardische Küche! Man kann es drehen und wenden wie man mag, der Mensch besteht nun mal nicht nur aus Kopf sondern auch aus Emotionen: Sardinien ist und bleibt meine persönliche Wahlheimat! Labels: Sardinien, sardische Küche, Strand, Wahlheimat
Vorgestern waren Sascha und ich mal wieder auf Inspection-visit. Dieses Mal standen Unterkünfte an der Westküste, genauer gesagt in Buggerru, auf den Nachbarsinseln Sant´Antioco und Carloforte, auf dem Programm. Das Wetter war absolutes Bilderbuchwetter, die Sicht war schlichtweg traumhaft-genial: von der kurvigen Straße an der Küste entlang Richtung Buggerru konnte man selbst Steine unter der glasklaren Wasseroberfläche erkennen. So einige Fotostopps haben wir da außerplanmäßig einlegen müssen... Die Unterkünfte waren in Ordnung, vor allem das Hotel Riviera auf Carloforte mit seinem Design-Touch und der Lage an der Hafenpromenade haben mir sehr gut gefallen. Eine perfekte Unterkunft, um die "Insel bei der Insel" kennenzulernen. Es ist fast so, als ob man zwei Urlaube in einem erleben würde. Carloforte, im Jahr 1738 von genuesischen Fischern, die auf der tunesischen Insel Tabarka lebten, gegründet, behält ja heute noch die stark liguresische Prägung in Sprache, Architektur, Gastronomie und Mentalität bei. Ein lohnenswerter, interessanter Einblick ist da möglich, auch wenn ich mir kaum vorstellen könnte da selbst mal zu leben - nur knapp 6500 Einwohner leben da auf ca. 50 km2.... Labels: Buggerru, Carloforte, Riviera, Sant´Antioco, Sardinien
Gestern bin ich aus meinem Privaturlaub in Prag wieder zurück auf die Insel und was, habe ich mich gefragt, kann ein schönerer Grund sein, dieses Blog-Instrument endlich zu nutzen, als so kurz nach dem eigenen Urlaub, wo man noch voll an Energien und positven Erlebnissen ist? Am liebsten würde man all diese Dinge mit jemandem, was sage ich, mit möglichst vielen teilen wollen. Genau wie die Begeisterung für diese besondere, faszinierende, manchmal auch schockierende Insel. Ich, wie auch die Mehrzahl meiner Kollegen leben hier seit Jahren das ganze Jahr über aus unterschiedlichen, ganz persönlichen Gründen. Es vereint uns die Liebe zu Sardinien und natürlich der Wille und das Bewusstsein, etwas für diese Insel machen zu können. Und das tun wir unter dem Schirm dieses Reiseveranstalters nicht schlecht und natürlich mit einer ordentlichen Portion Spaß. Es ist ein wenig, wie ein kleines Stück Deutschland/ Schweiz (sonst ist mir die Sara böse) o.k. auch Dänemark (sonst ist da auch der Henrik, unser Programmierer sauer) mit all dem, was man damit verbindet, wie Mentalität, Genauigkeit und Organisationssinn hier leben zu dürfen. Eine geniale Kombination. Labels: Reiseveranstalter, Sardinien, wir über uns
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