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In den vergangenen Monaten überlegten mein Mann und ich mehrfach, ob wir angesichts der wirtschaftlichen Lage nicht doch nach Deutschland ziehen sollten. Ganz gleich ob wir mit Freunden und Verwandten in München über Benzinpreise, Versicherungsbeiträge, Lebensmittel oder Wohnkosten sprachen, schnitt Sardinien generell einfach schlechter ab. Nahmen wir noch die weniger gute Krankenversorgung in Italien, sowie die häufig fehlenden öffentlichen Kinderkrippen- und Kindergartenplätze, konnten wir eigentlich nur immer wieder zu einem Schluss kommen: ein Umzug nach Deutschland wäre ratsam! Mit diesem Hintergedanken fuhren wir dann erschöpft in den wohlverdienten, hart erkämpften Sommerurlaub, zunächst nach Bayern und dann nach Frankreich. Wie sehr vermissten wir in diesen 3 Wochen doch unser geliebtes, sonniges Sardinien, die vielen Freunde, die lauten Abende in gnadenlos durcheinander redender Gesellschaft, unsere Wochenenden am Strand und nicht zuletzt die gute, alte, köstliche sardische Küche! Man kann es drehen und wenden wie man mag, der Mensch besteht nun mal nicht nur aus Kopf sondern auch aus Emotionen: Sardinien ist und bleibt meine persönliche Wahlheimat! Labels: Sardinien, sardische Küche, Strand, Wahlheimat
Kurzurlaub im Capo d'Orso.Vor kurzem hatte ich das Vergnügen, mit meiner Frau für ein paar Tage eine Juniorsuite im Hotel Capo d´Orso zu genießen, eine optimale Gelegenheit, das Hotel zu testen, und gleichzeitig die Seele baumeln zu lassen. Vorab: wunderschöner Aufenthalt, perfekter und professioneller Service, sehr gutes Essen, geräumiges Zimmer. Wie es sich für ein 5-Sterne-Hotel gehört, wurden wir entsprechend empfangen, mein Wagen geparkt, Gepäck aufs Zimmer, während wir durch eine nette Dame eingewiesen wurden (Uhrzeiten, Ausflüge, Lageplan des Hotels, Welcome Drink). Da es sich um unsere "Flitterwochen" handelte (habe dieses Jahr geheiratet), wurden wir auch mit Sekt, Obst und weiteren netten Kleinigkeiten auf dem Zimmer überrascht, sehr erfreulich.Der Sekt bot sich geradezu an, um auf der sonnigen Terrasse etwas abzuschalten, und sich auf den ersten Sprung in die Thalasso-Wellnessbecken zu freuen.Sehr schön ist auch der Fußweg, der vom Hotel aus durch die Mittelmeermacchia an der Küste entlang zu einer kleinen Bucht führt, Cala Selvaggia. Man kann von hier aus auch weiterlaufen, riskiert jedoch, bei dem dann dichteren Bewuchs hin und wieder hängenzubleiben. Es lohnt sich aber, denn hiernach kommt man an einer kleinen, abgelegenen Bucht an, in der wir einen ganzen Nachmittag alleine genießen konnten. Gleichzeitig ist aber auch festzuhalten, dass komplette Intimität nicht gegeben ist, da ständig Motorboote und Yachten vorbeifahren, zwar in gewissem Abstand, aber stets in Sichtweite. Morgens beim Frühstück genießt man eine entspannte Atmosphäre, eine Harfenspielerin gibt ihr Bestes, und ein reichhaltiges Büffet lädt ein. Persönlich habe ich bereits umfangreichere Frühstücksbüffets gesehen, denn die Wurstauswahl könnte fü ein 5-Sterne-Hotel besser sein, das w�re aber auch schon der einzige negative Aspekt. Erwähnenswert wäre noch, dass der Cappuccino etwas auf sich warten lässt, was jedoch durch ein freundliches Lächeln der sehr bemühten Kellner ausgeglichen wird. Für Frühaufsteher empfiehlt sich, vor dem Frühstück links neben dem Hotel am Wellnessbereich vorbei Richtung Golfplatz zu spazieren, um einen unvergesslichen Sonnenaufgang zu genießen. Unsere 3 Tage wurden auch durch einen sehr eindrucksvollen Bootsauflug komplettiert, Abfahrt im nahe gelegenen Poltu Quatu, ein Freund aus dem Norden der Insel hatte uns eingeladen, einen Tag in der kleinen VIP-Bucht Tahiti zu verbringen. Zumindest einen Tag im Jahr darf man sich mal richtig wichtig fühlen...witzig ist hier auch, dass sich alle dort zu kennen scheinen, was aber irgendwie den Eindruck vermittelt: hier muß man hin, um jemand zu sein. Ich ziehe lieber kleine, verlassene Strände vor, aber es darf auch mal eine Ausnahme sein.
Am letzten Abend wurde dann das zweite Restaurant eröffnet, sehr schön unter hohen Oliven- und Mastixbäumen im Freien gelegen, mit romantischer Atmosphäre (bis auf einige Mücken...). Generell haben wir diese 3 Tage sehr genossen, muss aber, um ehrlich zu sein, hinzufügen, dass dieses Hotel unter normalen Umständen für meine Brieftasche eine Kategorie zu hoch liegt. Die Extrakosten hingegen halten sich im Rahmen, auch ein kleineres 4-Sterne-Hotel ist nicht viel günstiger. Labels: Cala Selvaggia, Hotel Capo d´Orso, Palau, Tahiti
Jetzt sind es schon ca. 2 Wochen, dass ich aus meinem Sommerurlaub an der Costa Verde zurück bin...Ah Leute, ich vermisse so sehr dieses traumhafte Naturparadies mit seinen beeindrückenden Landschaften und gastfreundlichen Einwohner. Als ich mit meinen Freund Anfang Juli unseren Urlaub plante, waren wir beide sehr skeptisch, dass uns etwas besseres als Villasimius oder Costa Rey mit Punta Molentis und Cala Pira gefallen könnte, ..was für eine Überraschung (jetzt verstehe ich meinen Kollegen Sascha), kilometerlange Sandstrände, die man fast nur für sich alleine hat, genau das richtige für diejenigen, die wie wir Ruhe und Einsamkeit suchen. Eine wahre Oase für Relax und Entspannung, weit weg vom Alltagstress. Wir schwärmen noch jeden Abend von „Spiaggia Scivu“ , „Spiaggia Piscinas“ , Torre die Corsari, Portixeddu, und deren traumhaften Dünenlandschaften, die Wildheit und das kristallblaue Wasser. Diese Gegend würde ich keinen empfehlen die nur Vergnügungen und Spaß ( wie z. B. Disco oder Pubs) suchen. Labels: Costa Verde, Entspannung, Piscinas, Portixeddu, Ruhe, Scivu, Torre dei Corsari, Urlaub
Ab heute arbeite ich für diesen Monat von der Ogliastra aus. Die staatliche Kinderkrippe meiner zwei Kleinen, Eleonora (34 Monate) und Lorenzo (15 Monate), hat nach gut italienischer Sitte für den ganzen August die Türen geschlossen. So nutze ich die Gelegenheit der Ferien meiner Eltern, um für die nächsten zwei Wochen von der Ostküste aus zu arbeiten. Ich habe es mir in einem kleinen Mansardenzimmer mit hübschem Ausblick auf den fischreichen Weiher von Tortoli gemütlich gemacht. Über die zweite Augusthälfte, wenn die hoffentlich erfolgreichen Babysitter dann wieder abgereist sind, werde ich mit meiner Familie dann selbst in dieser Gegend Urlaub machen und diese tolle Sardinienecke ausgiebigst geniessen... Labels: Home-Arbeit, Ogliastra
Vorgestern waren Sascha und ich mal wieder auf Inspection-visit. Dieses Mal standen Unterkünfte an der Westküste, genauer gesagt in Buggerru, auf den Nachbarsinseln Sant´Antioco und Carloforte, auf dem Programm. Das Wetter war absolutes Bilderbuchwetter, die Sicht war schlichtweg traumhaft-genial: von der kurvigen Straße an der Küste entlang Richtung Buggerru konnte man selbst Steine unter der glasklaren Wasseroberfläche erkennen. So einige Fotostopps haben wir da außerplanmäßig einlegen müssen... Die Unterkünfte waren in Ordnung, vor allem das Hotel Riviera auf Carloforte mit seinem Design-Touch und der Lage an der Hafenpromenade haben mir sehr gut gefallen. Eine perfekte Unterkunft, um die "Insel bei der Insel" kennenzulernen. Es ist fast so, als ob man zwei Urlaube in einem erleben würde. Carloforte, im Jahr 1738 von genuesischen Fischern, die auf der tunesischen Insel Tabarka lebten, gegründet, behält ja heute noch die stark liguresische Prägung in Sprache, Architektur, Gastronomie und Mentalität bei. Ein lohnenswerter, interessanter Einblick ist da möglich, auch wenn ich mir kaum vorstellen könnte da selbst mal zu leben - nur knapp 6500 Einwohner leben da auf ca. 50 km2.... Labels: Buggerru, Carloforte, Riviera, Sant´Antioco, Sardinien
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