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Nach 16 Jahren intensiver Sardinien-Erfahrung ist es immer wieder herrlich fest zu stellen, noch längst nicht alles gesehen zu haben. So verwöhnte auch unsere letzte Produkt-Tour durch die Ogliastra uns wieder einmal mit schönen Überraschungen. Viele junge Unternehmer beweisen dort seit Jahren nicht ohne Lust zum Risiko ihre Liebe zur Insel und setzen alles daran, Sardiniens Traditionen auf verschiedenste Art und Weise zu valorisieren. Oftmals dient niemand anders als die sardische oder familiäre Vergangenheit als Ausgangspunkt für innovative Ideen: antike, aus Granitsteinen erbaute Kornkammern wurden architektonisch geschickt in wunderschöne, bis ins Detail studierte Hotels mit historischem Flair verwandelt. Modernste, perfekt quadratische Bungalowzimmer mit Garagenplatz und Panoramaterrasse rufen die bäuerlichen, einräumigen Zimmer genannt "Posentu" ins Gedächtnis, Privatbesitzer richten in urtümlichen Bergregionen die ehemaligen Wohnhäuser ihrer Großeltern liebevoll für neugierige Urlauber her, und private Villen in Meeresnähe verwandeln sich in exklusive Entspannungs-Hotels. Eine perfekte Aufgabenteilung unter Geschwistern oder Paaren lässt hierbei nicht selten charmante und vor allem einheimische Hotel-Manager heranwachsen. Sardinien ist und bleibt ein kleiner Kontinent mit großem Potential! Labels: historisch, Hotels, Produkt-Tour, Sardinien, Traditionen
 Letzten Freitag und Samstag war wieder einmal eine Tour angesagt. Dieses Mal mit meiner Kollegin Nicole und zwar ging es nach Alghero. Leider hatten wir gerade an den zwei Tagen nicht so viel Glück mit dem Wetter, dafür aber mit den Produkten.... Da waren echte kleine Schmuckstücke dabei, das Ganze werde ich nun hübsch in der Dezember-Newsletter verpacken. Alghero bietet sich ja auch im Winter prima an - Ein immer wieder hübsches Städtchen, gefällt mir total gut, sogar bei Nieselregen. ;-) Am Abend sind wir einem Geheimtipp gefolgt und sind in eine Art Verein gegangen, in der Altstadt. Mit fünf kleinen Tischen bereiten diese im ersten Stock auch rustikal-häusliches Essen zu (durch die Küchenschwingtür kann man der italienischen Mamma beim Kochen zusehen). War sehr sehr lecker und genial günstig. Für alle, die es selbst auch mal ausprobieren möchten, hier die Adresse, ach ja, Vorbestellung ist immer besser, sprich: gleich eine Runde italienisch üben!, Il Cubo, Via Arduino, 90, Tel.: (0039) 340 3818942 Labels: Alghero, Il Cubo
In den vergangenen Monaten überlegten mein Mann und ich mehrfach, ob wir angesichts der wirtschaftlichen Lage nicht doch nach Deutschland ziehen sollten. Ganz gleich ob wir mit Freunden und Verwandten in München über Benzinpreise, Versicherungsbeiträge, Lebensmittel oder Wohnkosten sprachen, schnitt Sardinien generell einfach schlechter ab. Nahmen wir noch die weniger gute Krankenversorgung in Italien, sowie die häufig fehlenden öffentlichen Kinderkrippen- und Kindergartenplätze, konnten wir eigentlich nur immer wieder zu einem Schluss kommen: ein Umzug nach Deutschland wäre ratsam! Mit diesem Hintergedanken fuhren wir dann erschöpft in den wohlverdienten, hart erkämpften Sommerurlaub, zunächst nach Bayern und dann nach Frankreich. Wie sehr vermissten wir in diesen 3 Wochen doch unser geliebtes, sonniges Sardinien, die vielen Freunde, die lauten Abende in gnadenlos durcheinander redender Gesellschaft, unsere Wochenenden am Strand und nicht zuletzt die gute, alte, köstliche sardische Küche! Man kann es drehen und wenden wie man mag, der Mensch besteht nun mal nicht nur aus Kopf sondern auch aus Emotionen: Sardinien ist und bleibt meine persönliche Wahlheimat! Labels: Sardinien, sardische Küche, Strand, Wahlheimat
Kurzurlaub im Capo d'Orso.Vor kurzem hatte ich das Vergnügen, mit meiner Frau für ein paar Tage eine Juniorsuite im Hotel Capo d´Orso zu genießen, eine optimale Gelegenheit, das Hotel zu testen, und gleichzeitig die Seele baumeln zu lassen. Vorab: wunderschöner Aufenthalt, perfekter und professioneller Service, sehr gutes Essen, geräumiges Zimmer. Wie es sich für ein 5-Sterne-Hotel gehört, wurden wir entsprechend empfangen, mein Wagen geparkt, Gepäck aufs Zimmer, während wir durch eine nette Dame eingewiesen wurden (Uhrzeiten, Ausflüge, Lageplan des Hotels, Welcome Drink). Da es sich um unsere "Flitterwochen" handelte (habe dieses Jahr geheiratet), wurden wir auch mit Sekt, Obst und weiteren netten Kleinigkeiten auf dem Zimmer überrascht, sehr erfreulich.Der Sekt bot sich geradezu an, um auf der sonnigen Terrasse etwas abzuschalten, und sich auf den ersten Sprung in die Thalasso-Wellnessbecken zu freuen.Sehr schön ist auch der Fußweg, der vom Hotel aus durch die Mittelmeermacchia an der Küste entlang zu einer kleinen Bucht führt, Cala Selvaggia. Man kann von hier aus auch weiterlaufen, riskiert jedoch, bei dem dann dichteren Bewuchs hin und wieder hängenzubleiben. Es lohnt sich aber, denn hiernach kommt man an einer kleinen, abgelegenen Bucht an, in der wir einen ganzen Nachmittag alleine genießen konnten. Gleichzeitig ist aber auch festzuhalten, dass komplette Intimität nicht gegeben ist, da ständig Motorboote und Yachten vorbeifahren, zwar in gewissem Abstand, aber stets in Sichtweite. Morgens beim Frühstück genießt man eine entspannte Atmosphäre, eine Harfenspielerin gibt ihr Bestes, und ein reichhaltiges Büffet lädt ein. Persönlich habe ich bereits umfangreichere Frühstücksbüffets gesehen, denn die Wurstauswahl könnte fü ein 5-Sterne-Hotel besser sein, das w�re aber auch schon der einzige negative Aspekt. Erwähnenswert wäre noch, dass der Cappuccino etwas auf sich warten lässt, was jedoch durch ein freundliches Lächeln der sehr bemühten Kellner ausgeglichen wird. Für Frühaufsteher empfiehlt sich, vor dem Frühstück links neben dem Hotel am Wellnessbereich vorbei Richtung Golfplatz zu spazieren, um einen unvergesslichen Sonnenaufgang zu genießen. Unsere 3 Tage wurden auch durch einen sehr eindrucksvollen Bootsauflug komplettiert, Abfahrt im nahe gelegenen Poltu Quatu, ein Freund aus dem Norden der Insel hatte uns eingeladen, einen Tag in der kleinen VIP-Bucht Tahiti zu verbringen. Zumindest einen Tag im Jahr darf man sich mal richtig wichtig fühlen...witzig ist hier auch, dass sich alle dort zu kennen scheinen, was aber irgendwie den Eindruck vermittelt: hier muß man hin, um jemand zu sein. Ich ziehe lieber kleine, verlassene Strände vor, aber es darf auch mal eine Ausnahme sein.
Am letzten Abend wurde dann das zweite Restaurant eröffnet, sehr schön unter hohen Oliven- und Mastixbäumen im Freien gelegen, mit romantischer Atmosphäre (bis auf einige Mücken...). Generell haben wir diese 3 Tage sehr genossen, muss aber, um ehrlich zu sein, hinzufügen, dass dieses Hotel unter normalen Umständen für meine Brieftasche eine Kategorie zu hoch liegt. Die Extrakosten hingegen halten sich im Rahmen, auch ein kleineres 4-Sterne-Hotel ist nicht viel günstiger. Labels: Cala Selvaggia, Hotel Capo d´Orso, Palau, Tahiti
Jetzt sind es schon ca. 2 Wochen, dass ich aus meinem Sommerurlaub an der Costa Verde zurück bin...Ah Leute, ich vermisse so sehr dieses traumhafte Naturparadies mit seinen beeindrückenden Landschaften und gastfreundlichen Einwohner. Als ich mit meinen Freund Anfang Juli unseren Urlaub plante, waren wir beide sehr skeptisch, dass uns etwas besseres als Villasimius oder Costa Rey mit Punta Molentis und Cala Pira gefallen könnte, ..was für eine Überraschung (jetzt verstehe ich meinen Kollegen Sascha), kilometerlange Sandstrände, die man fast nur für sich alleine hat, genau das richtige für diejenigen, die wie wir Ruhe und Einsamkeit suchen. Eine wahre Oase für Relax und Entspannung, weit weg vom Alltagstress. Wir schwärmen noch jeden Abend von „Spiaggia Scivu“ , „Spiaggia Piscinas“ , Torre die Corsari, Portixeddu, und deren traumhaften Dünenlandschaften, die Wildheit und das kristallblaue Wasser. Diese Gegend würde ich keinen empfehlen die nur Vergnügungen und Spaß ( wie z. B. Disco oder Pubs) suchen. Labels: Costa Verde, Entspannung, Piscinas, Portixeddu, Ruhe, Scivu, Torre dei Corsari, Urlaub
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